Das müsste man mal machen – Tag 030

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Mir fällt nichts ein. Wenn’s im Gemüt gut läuft, fällt Dir nix ein, als Dings. Wie sagt man gleich? Jedenfalls ist heute Tag 30 von Dings. Sie wissen schon. Also in der Welt meiner Frau, der meiner Firma und in meiner. Ich starre in das Adressverzeichnis meines iPhones. Ob ich mal mit jemandem skypen sollte? Oder so. Ob ich jetzt noch ins Pfauenhäuschen fahren und dort übernachten sollte? Oder sollte ich die Spülmaschine ausräumen? Grüne Soße machen, mitten in der Nacht. Ob ich mich an den Artikel setze, zu dem mich heute Abend noch Korrekturen erreicht haben? Aber dann … ja dann … Achtung es folgt ein First World problem der ersten Kajüte, Deck 1, erstes Schiff: dann müsste ich ja den anderen Rechner aus der Tasche holen, die da drüben liegt und da müsste ich ja … es ist aber schon so spät. Das kann man ja morgen früh machen. Morgen um 6 Uhr, wenn ich aufstehe und den 31. Tag verlebe. Also erlebe. Belebe. Bipolar. Ich frage mich seit Wochen, ob ich mal bei der Firma OrangeBC anrufe um dort eine Schraube zu ordern. Oder einen neuen Sitz. Oder frage, ob sie auch andere Sitze haben oder hinfahre. Sind Läden, die Elektrofahrzeuge verkaufen, systemrelevant? Snickers. Ich würde jetzt gerne 14 Snickers essen.

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Die Menschheit – 029

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Ja, ich weiß, was Sie jetzt sagen wollen. Die Menschheit ist ein Arschloch, sie hat alles kaputt gemacht. Wäre die Menschheit 1835 nicht mit dem Dampfross von A nach B. gefahren, wäre alles wundervoll geworden und der Wolpertinger wäre nicht ausgestorben. Aber so ist es nicht gelaufen. Die Menschheit hat den Fortschritt für sich entdeckt und fortan weltweit Handymasten auf Häuser gebaut, nur zum Zwecke der Komplettverstrahlung ihrer selbst. Natürlich wäre die Menschheit nicht die Menschheit, wenn Außerirdische ihr nicht so wundervolle, praktische Zweckbauten erschaffen und hinterlassen hätten, wie die Plattenbausiedlung Stonehenge, den Friedhof von Gizeh, die Umkleidekabinen von Pumapunku, die belämmerten Typen auf den Osterinseln und den Berliner Flughafen. Bei Letzterem sind die Außerirdischen allerdings vor Beendigung des Projektes vorzeitig abgereist und haben uns zum Abschied Mario Barth da gelassen. Danke für Nichts!

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Mal was machen – Tag 028

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Ich erhalte oft Lebenstipps selbsternannter, jedoch nicht offiziell agierender Life Coaches. Angefangen von dem Hinweis, ich bräuchte „dringend Hilfe“ bis zu „Du musst mal was machen!“ ist alles dabei. Ich brauch ja auch oft dringend Hilfe. Zum Beispiel von Leuten, die meine Steuerunterlagen fachgerecht einzuordnen und an die richtige Amtsstelle in der entsprechenden Finanzbehörde weiterzuleiten wissen. Auch einen Kasten Brause kann ich nur unter Aufbietung von Slapstick über den Hof bewegen. Aber es würde gehen.

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Hail Stefanie F. – Tag 027

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Schreib etwas, schreib etwas! Ich müsste mich für Oasis interessieren, sage ich zu mir. Wenn ich das Gesamtwerk von Oasis nur zu schätzen wüsste, vielleicht brächte das was? Selbstzweifel. Größenwahn. Mettigel. Habe ich alles richtig gemacht? Alles richtig gemacht? Habe ich alles richtig gemacht? Ich muss doch alles richtig machen. Selbstkritik. Selbstzerfleischung. Fleischwolf. John Lennon. I am the walrus. Grinsekuch. Tante Betty. Jackson Pollock. Odaliske statt dem Bild des Aluhuttägers.

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Osterferien am 026. Tag

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Was man alles nicht lesen kann, das passt auf keine geschredderte Kükenhaut. Ich empfehle an dieser Stelle beim Konsum von Dingen, darüber nachzudenken, inwiefern Lebewesen dazu oder im Rahmen der Produktion, geschreddert werden. Geschreddert werden ist ja nicht so toll, kann ich mir vorstellen. Dazu reicht meine Phantasie gerade noch aus. Uuh. Unangenehm. Also für mich wär das nix.

So. Das war also das. Leser erstmal die Laune verderben. Absprungrate bei 90%: ✓

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Tu felix Sichwasvormachung 3000 – Tag 023

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Wenn man auf 3sat die Österreichischen Nachrichten hört, dann … 

Ich fange nochmal von vorne an.

Wenn ich auf 3sat die Österreichischen Nachrichten höre, denke ich mir manchmal, kein Wunder, dass die so komisch sind. Wenn ich mir vorstelle, den ganzen Tag diesen Dialekt zu hören, also beim Arzt, vor Gericht, im Gefängnis, die Kunden sprächen so, die Frau, ich, der russische Gärtner, der englische Gärtner, die Gräfin, die Hunde, Pumm van Poppel, alle … was würde das aus mir machen?

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022 Jahre Home Office und keinen Tag älter geworden. Hurra!

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Da ich eh nicht weiß, wie es sonst wäre, wenn es nicht so wäre, wie es jetzt gerade ist, akzeptiere ich das halt so, wie es ist. Oooohooo!!! Ich bin so ein weiser Mann. Nämlich bin ich ein alter, weiser Mann. Sagt man doch so. So sagt man das doch. Naja. Gestern wollte ich noch was machen, was ich dann heute nicht mehr machen will und morgen ist das wieder anders. Ich weiß ja nicht viel. Das widerspricht sich jetzt und dann auch wieder nicht. Mir ist neulich aufgefallen, dass ich keine Pointen kann und auch keine will. Ich hasse Witze.

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Daheim – Tag 021

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Ja, Herrschaftszeiten, schon 21 Tage sperrt uns der Staat, also die da oben, also die Merkel, also die „Regierung“, die GmbH … ein. Und mir fallen gleich die Arme ab, denn die Frau hat mit mir Übungen mit zwei 1,5 Kilo schweren Hanteln gemacht, da habe ich gedacht, dass jetzt eventuell der Moment sein könnte, wo mich der Affe laust. Ich weiß, Sie stemmen ja nur ab 30 Kilo je Hantel. Ich jedoch bin ein Schlaffi und aber schon in nur 12 Jahren …Jahahaaaa, dann …

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