Pfauentag – 019

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Tag 19 von was?! Vom Leben? Die komplett überteuerte iPad-Tastatur ist noch nicht mal beleuchtet! – Das prangere ich an. Sie sehen, das sind RICHTIGE Probleme. Nun aber bin ich mal für heute Abend ins Pfauenhäuschen gezogen. Die Frau sitzt ca. 250 Meter Richtung Rhein in unserem Häuschen und wir facetimen und, nun ja, es ist ja nicht weit. Aber ich musste mal die Pfauenhäuschensaison eröffnen, denn man muss dem Frühling zuvor kommen.

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Tocotronic – Tag 018+

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Jetzt mal was ganz anderes.

Ich liebe Tocotronic, seit dem ich 1995 in der Spex, glaube von Kerstin Grether, eine Plattenbesprechung über die „Digital ist besser“ von Tocotronic gelesen habe. Die Besprechung war so euphorisch (und meta), dass es mir total wurscht war, was das für eine Musik ist, ich musste mir diese Platte sofort kaufen. Ich war der festen Überzeugung, dass es sich hierbei um elektronische Musik handelt. Aber dann kam alles anders.

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Kernel panic – Tag 018

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Wissen Sie was eine Kernel Panic ist? Ich habe manchmal den Wunsch ganz weit weg zu laufen. Aber ich kann nicht und eigentlich will ich ja auch nicht. Und jetzt erzähle ich Ihnen mal von ein paar meiner 1st-world-problems. Es sind gar nicht viele.

ABER

  • Photoshop CC 2020 stürzt alle 3 Minuten ab
  • InDesign CC 2020 stürzt dauernd ab
  • InDesign CC 2020 stürzt aber besonders dann ab, wenn man auf „Textrahmen anpassen“ klickt. Ich kotze.
  • Shortcuts alle gelöscht
  • USB-C-Kabel abgeknickt
  • Die Wii ist kaputt
  • Und das Hobby-Wald-und-Wiesen-Macbook hat Kernel panic
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Und am – Tag 017

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Mir ist grad was eingefallen. Das fällt mir eigentlich jede Nacht ein, aber dann, am Morgen, habe ich es wieder vergessen. Wie so ein alter Hund. Oder ein altes Nilpferd. Alte Nacktmulle sind sicher auch nicht besser. Tiere sind scheiße. Darum esse ich sie ja auch nicht mehr. Die können mich schön am Arsch lecken. Klar, die stehen jetzt in ihren Käfigen und kukken blöd aus der Wäsche. Aber was haben Tiere uns gebracht? Mal von Ostereiern abgesehen und natürlich Känguruhoden im Dschungelcamp. Das war’s aber auch schon. Aber kennt man Tiere, die auf dem Gipfel der Evolution stehen, wie Speakerinnen oder Life Coaches? Fehlanzeige. Oder dass Tiere mal mitdenken. Wüsste ich jetzt auch nicht. Stattdessen schauen sie uns ruhig zu, wie wir Hitler an die Macht wählen und dann reiten die uns schön nach Stalingrad und wollen hinterher noch roh verspeist werden. Roh! Die feinen Damen und Herren Pferd. Kein Wunder, dass man sie in Vogelkäfige sperrt und Frühstücksfleisch aus ihnen macht. Ich bin stinksauer.

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Der stumme Diener – Tag 016

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Kennen Sie „Ich liebe das Leben“ von Vicky Leandros? Das ist ein sehr schönes Lied und es stimmt ja auch. Und soeben sangen es der Herr Mark Forster und der andere Typ, der immer auch so traurig daher singt. Ach ich hab’s, Max Gießkanne! Außerdem frage ich mich, warum ich Sie hier immer sieze. Das ist ja auch total albern, aber duzen ist so persönlich. Wir kennen uns ja nicht. Wer weiß, was Sie für ne Flitzpiepe sind. Man kann sich das ja nicht aussuchen. Auch nicht, ob man immer den Humor trifft. Ich finde es immer noch TOTAL lustig, wenn man Leute, die Nicole oder Victoria oder Nikolaus oder Wicki heißen, Ficki nennt. Da könnt ich mich wegwerfen. Ich frage mich natürlich, ob Βασιλική Παπαθανασίου wirklich Ficki genannt werden will. Oder ob sie es wenigstens ein bisschen lustig findet. Ficki … Muahaha. Das ist doch lus … tig … Nein? Naja, vergessen Sie’s.

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Kreisel in the head – Tag 015

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Wenn man (also ich jetzt) nachts wach liegt und nachdenkt, dann denkt man (ich) nicht selten das Falsche und schämt sich nicht mal, weil man (…) ja nicht weiß, dass es das Falsche ist. Man (ich schon wieder) denkt zum Beispiel: „Alles ist aus, Schluss, vorbei. Es wird nie wieder besser. Hilfe!“ Und morgens denkt man (jå jåå) sich: „Zum Glück bin ich so vergesslich. War was?“. Dann zieht man™ sich die Socken an und duscht sich, bzw. anders rum. Und dann macht man (immer noch ich) sein Tagwerk. Das Tagwerk besteht daraus, dass man (Sie wissen schon) ab 7:45 Uhr am Computergerät sitzt und hineinspricht oder Bilder von A nach B schiebt und am Ende wird die Rechnung geschrieben. Plötzlich ist es 19:30 Uhr und man (ich) sagt sich: „Jetzt ist alles aus, Schluss, vorbei.“ und die Frau sagt, dass wir vegane Worscht essen müssten, denn morgen kommt der Bofrost-Mann. Und ich sage, dass ich gerne mit dieser Frau von eben (die gesagt hat, dass wir vegane Worscht essen müssten, weil morgen der Bofrost-Mann kommt) vegane Worscht esse. Nur manchmal und dann auch nur ein bisschen gerne würde ich echte Worscht essen. Aber die Nachteile wiegen schwer:

– Fett
– Knorpel
– Knochenreste

Blei
– Kadmium
– Chernobyl
– gequälte Kreaturen (Schwein, Hund, Katze, Maus, etc.)
– Kalorien
– Tod
– Verderben

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Versäumnis – Tag 014

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Das ist schon auch langweilig, wenn man den Header des Blogges jedesmal nur marginal ändert. Das stimmt schon. Aber es ist ja auch langweilig, das Leben. Also, wenn man so da sitzt und nur in den Monitor des Laptopfes starrt, wie ich halt den ganzen Tag. Beruflich und hinterher auch privat. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob ich gerade Reinigungsmittel getrunken habe.

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Zuhause sein – Tag 010

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… und dann mach ich’s auch nicht. Also beschweren. Finde ich eigentlich Ali Neumann schlimmer oder Laura Karasek? Jedenfalls ist mir sehr heiß, aber nicht wegen Laura Karasek. Ist es Fieber? Mir ist ja schon schwummi ob der Gesamtsituation und wenn der Paketbote hier was abgibt, muss ich schnell nochmal nachgoogeln wie lange die Virenhaltbarkeit auf Kartons ist. Das ist schlimm. Jedenfalls sind meine Hände noch ganz, von der ganzen Wascherei, anders als bei der geliebten Frau. Jedenfalls** wollte ich gerade das Büro verlassen, da fiel mir ein, dass ich ja gestern gar nicht vom Nichts berichtet habe. Also, Büro verlassen bedeutet, das Macbook schließen. Wo wir ja im Bette hausen, essen, arbeiten und manchmal sogar auch schlafen, also einschlafen, Sie wissen schon, ist der Weg vom Büro ins Bett ja quasi nur ca. 5 Millimeter.

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8 Stunden Zoom

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Und es hat Zoom gemacht. Wir sind ja ein Unternehmen, dass 90% aller internen Meetings für Zeitverschwendung hält. Was bringt man da schon zu Tage? Aber jetzt in dieser Home Office-Zeit, da hört es einfach nicht auf. Ich bin weich. Mir ist, als wäre ich eine gnostische Gemme, die man zwölf Jahre im Arsch eines Riesentapirs gelagert hat und anschließend mit einem Stein an den Füßen über dem Mariannen & Michaelgraben abgeworfen hat, wo sie, also ich jetzt, weitere 34 Jahre am Grund des Meeres lag, eh sie, also ich jetzt, von korsischen Fischern, die sich aber mal so was von verfahren haben, aus dem Meer gefischt wurde, um hernach mit ihr, also mich jetzt, dem Schinderluder anheim fallen… kommen… lassen. Ach egal.

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