Jetzt neu! – Tag 063

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Heute dachte ich mir so, ach weißte … Es ist ja schon so, dass, wenn die Sonne scheint und der Himmel blau ist, da ist vieles besser. Licht ist wichtig. Wir haben ja ein sehr imposantes und spezielles Büro, aber nach 7 Jahren frugen wir uns, was soll es noch? Wir sind ja kurz vor der Zukunft. Da sollte man sich vorbereiten. Da sollte man drauf vorbereitet sein. Auch wenn man streng genommen die Zukunft nie erreicht. Es gibt ja nur die Gegenwart und selbst die ist schon rum, bevor diesen Satz beendet habe. Machen wir uns also nichts vor.

Ich weiß jetzt noch nicht, was für ein Bild hier gleich stehen wird. Ich weiß nichts davon, was wird, wie es werden könnte. Leben als Treibholz mit Visionen. Mit Bauchgefühl. Mit gar keiner Idee, aber alles, was der Kopf so raushaut, immer alles sagen. Allen von allem erzählen. Sehr viel reden, reden, reden. Was nicht gesagt wird, das gibt es nicht. Und das geht auch andersrum und in Scheiße. Social Media. Alles was gesagt ist, ist immer und immer da. Wird abgeschrieben. Nachgeplappert. Frisst sich in Deine Seele. Frisst Dich auf. Filtersouveränität haben wir uns früher zugeraunzt. Dass wir das lernen. Dass wir das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Und dann haben uns die Horroclowns rechts und links überholt mit 40.000 Followern und immer nur Clownsnachrichten. Immer nur Clowns und da drüben die anderen mit ihren Aluhüten. „Dazwischen ich, nur relativ Schachmatt“ (Wolfgang Niedecken). So war das und so wird das sein. Wenn man nicht aufpasst, ist man nur noch Teil des Narrativs der anderen. Wenn man nicht eine eigene Welt erschafft, ist man Leid-, statt Leittragender. Steht noch nicht mal kurz hinter der Spitze, sitzt in der letzten Reihe und lacht die aus, die was wissen, die was wissen wollen und fühlst dich stark mit deinem Kamm in der Arschlochtasche, in deinem Jeansanzug. Und jetzt? Was jetzt?

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Neues aus Fleischwolfhausen – Tag 062

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Eben lag ein neues Mikrofon vor der Tür. Das war eine schöne Überraschung. Da kann man (also ich jetzt) ja schon die 4. Episode S01E03 mit wundervollem Klang produzieren. Die 4. Episode heißt deshalb S01E03, weil wir die Episode S01E00 nicht mitzählen, wohl aber Podigee, die unter anderem dafür sorgen, dass der Podcast auf den Plattformen Spotify und Apple Podcasts erscheint. Und außerdem wären es dann ja nun 4 Episoden. Man muss schon auch irgendwo bei der Wahrheit bleiben. Trotzdem ist das eine Zwickmühle für einen Funautisten und einen Dezimalsüchtigen. Aber das sind ja alles Lulu-Problemchen. Mit Lulu meine ich natürlich die Oper von Alban Berg. Und damit steht Lulu ja auch für die Sorglosigkeit und Lebensfreude, die der Autor Frank Wedekind in seinen Tragödien „Erdgeist“ und „Die Büchse der Pandora“ meinte und die die Grundlage für Lulu sind. Das ist ja klar. Dort wird übrigens mehrfach das N-Wort verwendet. Veranlassen Sie bitte auf Ihrem Twitter-Account umgehend die Dissung und Erledigung von Frank Wedekind, diesem Rassistenschwein! Los, machen Sie schon. Ich habe meine Coming-of-Age-Zeit in einer Straße verbracht, die den Namen dieser Bestie trägt. Ich hoffe dieser Mann wird in naher und ferner Zukunft kein Filmengagement mehr bekommen und alle seine CDs werden umgehend von Ihnen mittels einer Dampfwalze vernichtet. Und schauen Sie nur, seine Adresse auf Alter Teil, Grab auf dem Münchener Waldfriedhof: Nr. 17-W-88!!!

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Wenn ich Eurovisionen habe, gehe ich zu Dr. Peter Urban – Tag 061

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Ja, es ist manchmal enttäuschend. Erstens, dass immer noch Corona-Time ist und dann auch noch das heutige Fußballspiel des Fußballvereins, den ich hart feiere und der sich Sportgemeinde Eintracht nennt. Und außerdem wurde der diesjährige Grand Prix Eurovision de la Chanson abgesagt. Eine Veranstaltung, die ich, seit ich denken kann, Jahr für Jahr ansehe und leider auch anhöre und deren Hauptbestandteil die grauenhafte Musik ist. Mal von „Halleluja“ von Milk & Honey abgesehen.

Das ist beim Fußball ähnlich. Also, nicht, dass ich da Milk & Honey am Besten finde, sondern, wie es da auch nicht nur um das eigentlich im Vordergrund stehende Fußballspiel und das Geschick der Protagonisten am Ball geht. Den Eurovision Songcontest schaue ich mir ja nicht seit ungefär 49 Jahren wegen der Lieder und wie „schön“ sie klingen oder wie könnerhaft sie vorgetragen werden. Beim Grand Prix geht’s doch darum, dass es jedesmal ein Phänomen ist, dass es das überhaupt gibt und so viele Menschen sich das anschauen. Von den Zuschauerzahlen kommt es gleich nach der Mondlandung, der Live-Übertragung eines Tina Turner Konzerts und einem Fußball-WM-Endspiel in, sagen wir mal, Qatar. Und Peter Urban bespricht die meisten Songs, scheinbar völlig ironiefrei, als könnte man sie tatsächlich ernst nehmen. Aber das kann man doch … ni … cht … o_O … oder?

Warum habe ich denn plötzlich Angst vor der Antwort?!

Lieder, die an die Nieren gehen.
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Der Berliner Comicladenbesitzer Christoph Wienke – Tag 060

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Für mich ist immer Wochenende. Und gestern konnte ich dieses Blog nicht mit diesen kleinen, schwarzen Krümelchen füllen, die hier immer für so viel Freude sorgen. Weil, ich musste gestern zum 2. Mal die Episode S01E02 aufnehmen. Jetzt werden Sie sich (wahrscheinlich nicht) fragen: „Hä! Wieso musste er denn die Episode S01E02 zum 2. Mal aufnehmen?“. Da möchte ich Sie nicht länger auf die Folter spannen: Wir sind unzufrieden gewesen. Wir, das sind der Berliner Comicladenbesitzer Christoph Wienke und ich, Huck Haas, der Werbeagenturbesitzer Huck Haas. Wir haben uns in einem, zum Teil launig geführten, Gespräch gefragt, was wir da eigentlich machen. Ich, Huck Haas, der Werbeagenturbesitzer Huck Haas fragte Christoph Wienke, den Berliner Comicladenbesitzer Christoph Wienke, was er glaube, warum wir einen Podcast machen? Seine Antwort war tatsächlich sehr einfach, nachvollziehbar und von erschreckender philosophischer Deepness durchdrungen: „Weil Du (ich, Huck Haas, der Werbeagenturbesitzer Huck Haas) angerufen hast und gefragt hast, ob wir einen Podcast zusammen machen.“ Ich, Huck Haas, der Werbeagenturbesitzer Huck Haas brach weinend am Telefon zusammen, denn wann hat es das gegeben, dass ich (Sie wissen schon) irgendwo angerufen hätte und die Leute haben das gemacht, was ich vorschlage. Die Leute (aka Menschheit) wissen es nämlich immer besser und haben stets eine kesse Gegenargumentation auf der Lippe. Nicht, dass sie alternative, bessere Ideen hätten, sie haben noch nicht mal schlechtere Ideen, aber sie sind dagegen. Sie sind gegen mich und meine erfrischenden Vorschläge. Die Frau, mit der ich aktuell Tischlein und Bettchen teile, hat die Theorie, dass die Leute Angst vor mir hätten. Denn, das macht man ja auch so, wenn zum Beispiel ein Bär ins Campingzelt einbricht, aggressiv die Vorräte umsortiert und bevor er zur Verspeisung der Gedärme der Camper ansetzt, dass man da dann laut schreit oder mit einem Kochlöffel auf einem Topf herumklingklangklongelt, bis der Bär Reißaus nimmt. Wussten Sie eigentlich, dass ich bis eben, also bis zum 15. Mai 2020, 20:55 Uhr dachte, dass es ‚Reisaus‘ heißt. Das liegt u.a. daran, dass ich so verfressen bin. Naja, sei’s drum. Auf jeden Fall haben wir dann die Episode S01E02 nochmal aufgenommen. Und wenn ich, Huck Haas, der Werbeagenturbesitzer Huck Haas, gleich nicht total übermüdet umfalle, dann schalte ich die Episode S01E02 gleich live. Auf jeden Fall kam in eben dieser Episode S01E02 der Berliner Comicladenbesitzer Christoph Wienke auch mal zu Wort und ich habe nur noch 89% der Worte haspelnd verschluckt. Der Berliner Comicladenbesitzer Christoph Wienke war jedenfalls hinterher zufriedener als vorgestern. Außerdem haben wir uns neue Mikrofone bestellt. Jedenfalls ich, Huck Haas, der Werbeagenturbesitzer Huck Haas. Ob der Berliner Comicladenbesitzer Christoph Wienke sich das Mikrofon bestellt hat, weiß ich gar nicht. Ob ich, Huck Haas, der Werbeagenturbesitzer Huck Haas ihn, den Berliner Comicladenbesitzer Christoph Wienke, mal anrufen soll? Ach, nein, er hat ja keine Zeit. Unser Podcast, nennt sich übrigens keine.vision und zwar klein geschrieben, weil das fancy ist und gleichzeitig die URL, welche keine.vision heißt. Eine Playlist gibt es auch, die heißt, und jetzt halten Sie sich fest: keine.vision. Wir haben nämlich im Prinzip keine Vision. Da ist nichts. Der Berliner Comicladenbesitzer Christoph Wienke hat dann gesagt, eigentlich wollte er nur mit mir, Huck Haas, dem Werbeagenturbesitzer Huck Haas telefonieren und da er telefonieren hasst und ich Berlin, dachte er, wir können ja einen Podcast machen, da kann man mit einander reden, muss nicht telefonieren und alle können mithören. Eine andere Möglichkeit sähe er nicht, sagte der Berliner Comicladenbesitzer Christoph Wienke und ich Huck Haas, der Wiesbadener Werbeagenturbesitzer Huck Haas, gab ihm in allen Punkten Recht. Dann legte ich auf und fiel in einen unruhigen Schlaf.

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Fiftyeight – Tag 058

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Ok, ich geb’s auf. Die Erde ist eine Scheibe. Das wollte ich nur mal zu Anfang klar stellen. Dass man sich gleich zu Hause fühlt, hier in diesem Kleinod menschlicher Kopflosigkeit.

Ich kann Menschen nicht mehr zuhören. Ich glaube Menschen haben ausgedient. Menschen und Meinungen. Und außerdem habe ich herausgefunden, dass Menschen auf Demonstrationen gegen die Machenschaften der hiesigen Diktatur, die Frisuren und die Hautunreinheiten der Neunzigerjahre auftragen. Das finde ich sehr freundlich, denn sonst müsste ich es ja machen. Mir wächst jedoch ein Pickel am Arsch und das reicht mir schon. Und nun kann ich nicht weitersprechen. Man hört mich wahrscheinlich ab. Ja, schon, aber wer? Da wäre zunächst einmal Gott. Er hört uns ja alle ab. Dann Steve Jobs, klar. Jeff Bezos mit seiner Alexa. Bill Gates mit Windows 95. Angela Merkel mittels Raute. Der DFB. Markus Lanz. Thees Uhlmann. Martin Kind natürlich. Nuja, klar. Warum baut der denn sonst Hörgeräte? Ich befürchte auch die Fantastischen Vier und da besonders Smudo. Der ist ja wirklich überall. Der Typ von Seitenbacher-Müsli. Da können Sie aber einen drauf lassen. Dann bin ich mir ziemlich sicher, dass mich (jetzt ganz persönlich) der komplette Chaos Computer Club abhört. Da ist Constanze Kurz an meinem Rezept für griechischen Salat interessiert. Ich weiß es. Ich spüre es. Dann dieser verschlagene Tankwart von der Tankstelle unten im Dorf, wie der mich immer ankukkt. Und dieser fiese Waldkauz da draußen, der hier die ganze Nacht rum bellt. Ich kann Ihnen sagen … es ist kaum auszuhalten.

Beweisfoto A
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Ein Eierschneider ganz aus Holz – Tag 057

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01
Die Zahl 57 ist im Grunde ihres Herzens ein guter Mensch. Sie hat alles, was ein guter Mensch haben muss. Sie hat ein Dach, sie sieht aus wie eine Schlange im Unterholz und sie erinnert mich an die Schokolade mit Marzipan, die ich im Hof Rosenköppel (unbezahlte Werbung) einst kaufte, als ich noch Schokolade aß. Aas. Aber das habe ich nun an den Nagel gehängt. Zusammen mit Fleisch und Alkohol. Aber soviel kann ich verraten: damit nimmt man nicht ab. Den Hof Rosenköppel kann ich uneingeschränkt empfehlen, auch wenn deren Webseite kacke ist. Damit liege ich Katja schon seit Jahren in den Ohren, aber Sie will nicht. Wenn ich eine Streuobst-Wiese wäre, dann würde sie auf mich hören. Sie glaubt nur an die Streuobst-Wiese. Obgleich ich glaube, dass professioneller Obstanbau nichts, aber auch gar nichts mit Streuobst-Wiesen zu tun hat. Ich muss sie das mal fragen.

02
Aber ich gehe ja nicht raus. Ich fahre nur 1x in der Woche mit dem Auto und der geliebten Beifahrerin zum Rewe. Da sehe ich dann mal Straßen und Ampeln und Fußgänger und andere fucking Autofahrer, die natürlich ALLE nicht Autofahren können. Das Interessante ist, dass überhaupt nur ich richtig Autofahren kann. Und die Beifahrerin. Aber das muss ich sagen, weil sie hier mitliest und ich sonst „Feng“ erhalte. Feng sind Fänge. Also körperliche Ertüchtigung. Aufs Maul! Sie haut mir quasi eine Wendeltreppe in den Hals, damit ich mein Frühstück hinunter tragen kann. Verstehen Sie, was ich meine? Naja. Und da muss man vorsichtig sein. Müsste man, wenn das hier irgendwas mit Gewalt zu tun hätte. Aber jetzt zu was ganz anderem.

Abb. 01: Foto eines Franzbrötchens.
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Hail to the Besonnenheit – Tag 056

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Es kommt nicht selten vor, dass ich nicht weiß, was ich denken soll. Ich denke dann immer zuerst, dass ich genau wisse, was ich denke soll und, dass doch alles klar sei. Es ist doch so klar und deutlich. Zum Beispiel meine Theorie, dass es doch nur vielleicht 1% Deppen sind, über die wir aber ununterbrochen reden. In jedem Forum, in jeder Telegram- oder Whatsapp-Gruppe, auf Facebook, wenn ich mit Leuten telefoniere, skype, zoome, webexe, whatevere … Die Namen der Leader der Bewegung der Idioten sind in aller Munde, aber wer kennt denn die Leute vom Robert Koch Institut, die Leute in der 2., 3. Ebene der Regierung, die für die Organisation dieses glimpflichen Verlaufes verantwortlich sind, die Ärzte, Forscher. Was ist los? Gibt es diese Menschen gar nicht? Sind wir vielleicht doch verloren?

Tier mit süßem Fell.
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Tja – Tag 055

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Also heute ist wirklich nichts passiert. Gar nichts. Ich kann mich nicht erinnern. Es gibt Leute, die behaupten steif & fest (Mmmmhh), ich könne mich ohnehin an nichts erinnern, aber … naja … ich habe gelernt, Leute einfach in ihrer Welt zu belassen. Und somit ist scheinbar heute nichts passiert. Was jetzt auch Inhalt dieses Blogpostes sein wird.

Joa. Nicht wahr. Also gut. Ich bin heute erwacht, da war die Frau natürlich schon wach, denn sie ist seit ungefähr 10 Jahren IMMER schon wach, wenn ich erwache. Wir haben uns schon gefragt, ob das nicht ein deutliches Indiz dafür ist, dass wir Seelenverwandte sind. Wär ja möglich. Aber … Puuh!

So. Hätten wir das also auch. Nun gut. Zum Frühstück machte ich mir eine Zubereitung aus Schafskäse, Olivenöl, Knoblauch, Zwiebeln und Chili und aß dazu 2 Stück aufgebackene Brötchen. Der Frau gab ich auch was davon ab. Die Frau sagte: „Mmmmm!“. Das kann man durchaus als Erfolg verbuchen.

Dann schlief ich wieder ein. Herrlich. Das machen wir nämlich sonntags öfter mal. Weil wir kein µ ein schlechtes Gewissen deswegen haben. Was aber in unserem Umfeld durchaus anders gehandhabt wird. Man muss nämlich, wenn man mal so rumliegt, also, falls das wirklich mal passiert, aber es passiert natürlich nicht, aber wenn aus Versehen doch, dann ist das natürlich eine Schande. So wie das Verwenden von Knoblauch, was damit abmildert wird, indem man „Knofi“ dazu sagt. Oder, wenn man im Urlaub mal nicht ans Meer fährt. Auch ganz schlimm. Oder Sardellen – auf gar keinen Fall darf man Sardellen gut finden, sonst rückt man sich selbst an den Rande der Gesellschaft und der Zumutung. Und so könnte ich ewig weitermachen. Aber ich will nicht.

Jetzt schauen wir „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“ auf Youtube, denn der WDR hat’s ja nicht mehr nötig.

So! Also dann aber jetzt wirklich. Mir fällt nichts mehr ein und es ist ja auch nichts passiert.

Außer natürlich, dass ich meine Frau liebe und Sie gleich auch noch dazu.

Fideldibumms – Tag 054

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Jetzt hab ich schon Tag 065 geschrieben. Verstehste? Weil die 5 neben der 6 und die 3 neben der 4 liegt. Voll lustig. Aber der Tag 065 wird kommen. Jedenfalls möchte man das ja hoffen, sonst wäre man ja nicht mehr da auf der Welt und das wäre ja dann auch schwierig. Kennen Sie auch Leute, die immer, wenn etwas nicht in ihrem Sinne ist, „schwierig“, statt, von mir aus „scheiße“ oder „blöd“ oder „Menno voll dooooof“ sagen? Schwierig ist ja ganz was anderes, als voll dooooof. Schwierig ist es, die richtigen Worte zu finden oder gegen Magnus Carlsen im Schwach … äh … Schach zu gewinnen. Oder die Eiger-Nordwand zu begehen. Oder abzunehmen. Oder sich mit Leuten zu treffen, in diesen Tagen. Eventuell ist die Begehung der Eiger-Nordwand auch voll dooooof, jedenfalls fände ich das. Darum sehe ich auch davon ab. Jeden Tag wieder erwache ich und denke mir, heute begehst Du die Eiger-Nordwand mal nicht und auch die Eiger-Südwand kann mich mal am Arsche lecken. Heute habe ich zum Beispiel Rückenschmerzen, da ginge das ja nicht. Schwierig! NEIN DAS IST NICHT SCHWIERIG DAS IST VOLL DOOOOOF!!!

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Krinlt ipromenti Frk – Tag 053

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Heut ist mau. Ganz gut. Ich weiß gar nicht mehr, wie der Tag anfing. Also, ich müsste jetzt nur noch dieses Klappdings mit beleuchteter Tastatur, das mir die Frau geschenkt hat und das 2 Millionen Jahre in der Post war, suchen, aber ich schlafe gleich ein. Ich muss mich jetzt konzentrieren. Ich habe herausgefunden, dass Apple was vor hat mit uns Menschen. Jetzt wo sich alles auf Bill Gates konzentriert, will Apple, dass die Menschheit sich von der klassischen Tastatur abwendet. Die Menschheit soll in eine Uhr sprechen. Oder mit Siri. Ich stand mal im Baumarkt, da rief die Frau an. Da dachte ich, gehste doch mal ran und weil ich das iPhone nicht fand, in meinem Jäckchen mit geradezu Jospeh Beuys-esker Anzahl von Taschen, klickte ich eilig auf die Uhr, denn die Frau ist ja wichtig. Aber dann hörte der ganze Baumarkt was sie zu sagen hatte. Sie sagt oft erstmal Dinge, die man so sagt, wenn man noch eine gewisse Euphorie für den Partner empfindet. Aber wie eine Comicfigur. Naja. Da dachte ich, die Revolution muss noch ein bisschen warten. Ich brauche eine Tastatur. Wenigstens die, die erscheint, wenn man im iPhone oder auf der iPad was tippen will. Sie wissen schon. Diese Tastatur aus Glas. Also hinter einer Fensterscheibe. Da wo die Haptik nicht hinkommt. Aber immerhin. Das will aber Apple nicht. Sie wollen uns knechten. Unterjochen. Dass wir in die Luft sprechen, wie die Irren aus Zinkers Beuschel. Und dann sperren sie uns weg. Und dann haben sie die Weltherrschaft.

Die Weltherrschaft hat so einiges für sich. Dafür kann man sich beim Karstadt so einiges kaufen. Wenn ich nur nicht dauernd einschlafen täte, würde ich die Geschichte ja auch mal zu Ende schreiben. Und dann ist mein Gehirn (Gehieahn) so leer, wie eine drostische Savurienbüchse. Zudem sitzen hier inzwischen Tiere auf dem Display. Tiere, welche ich noch nie zuvor gesehen habe. Aber leider, immer wenn ich das iPhone mit meinen fetten Gichtgriffeln umständlich entsperrt habe und die Kamera eröffnet habe, ist das seltsame Tier schon weggeflogen. Man muss wissen, dass hier das iPhone über der Tastatur des iPads, auf dem ich das hier … also hier … das hier … hiieeer … schreibe, dass da das iPhone schwebt und mit der iPhone-Taschenlampe die Tastatur beleuchtet, herrjeh … wie soll ich das denn anders beschreiben. Sie können sich echt auch gar nix vorstellen.

Ich liebe Dir, was soll‘s.