Kartoffelsalat mit Salz – Tag 052

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Kennen Sie das, wenn Ihnen überhaupt nichts ein … fäll … t … Nein, natürlich nicht. Ihnen fällt ja immer was ein. Und dann schreiben Sie es einfach auf Twitter und blicken gebannt auf die Anzahl der Favs, die Sie für Ihren (wahrscheinlich kessen, lustigen und gewitzten) Einfall erhalten. Davon leben Sie. Das ist Ihr Elixier. Gratuliere. Ich habe sowas nicht. Mir fällt oft nichts ein. Aber ist das dann ein Grund, dies nicht trotzdem niederzuschreiben? Ich glaube nicht. Denn sehen Sie nur, wie meine Finger über die Tastatur meines Computergerätes tanzen, als wollten sie nie aufhören zu tanzen. Als seien sie zum Tanzen geboren.

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Ankündigungsweltmeisterschaftshalbfinale – Tag 051

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Macadamianüsse sind so ein Wegatmenzeug. Das ist leider so. Ich belästige Sie jetzt nicht mit der frappierenden Kalorienzahl per 100 Gramm Nuss. Es ist aber dennoch eine Unverschämtheit von der Natur. Dass die Natur es in 62 Trilliarden Jahren Existenz nicht geschafft hat, leckere Sachen hervorzubringen, die beispielsweise die Kalorienanzahl von Wasser beinhalten. Warum gibt es sowas nicht? Unsere Buchhalterin beauftrage ich seit Jahr und Tag, dass sie Kuchen ohne Kalorien backt. Erst hab ich’s mit Schwarzwälder Kirschtorte versucht, bis mir auffiel, dass ich die nur so semi-ok finde. Also, wenn sie vor einem steht, dann natürlich her damit, aber eigentlich, nee. Na, und dann schwonk ich um auf Käsekuchen mit Mandarinen. Aber auch da kommt nix. Ich glaube, ich muss mich von dem Gedanken, von dem Traum trennen, dass sie mir jemals so etwas backt. Ich glaube aber, sie will auch nicht richtig. Wenn man das richtig wöllte, dann ginge das auch.

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Fünfzig – Tag 050

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Fünfzig. Und zwar 50 (FÜNFZIG) Tage, seit wir beschlossen haben Home Office zu machen. Und wenn man ehrlich ist, wir werden das nicht mehr ändern. Home Office und Zoom sind viel besser, als alles andere. Fokussierter, wacher, höher, weiter, besser. Wundervoll! Wir haben uns quasi neu erfunden. Das ist toll. Und schon bald packe ich Mme. Kiki ein und wir reisen im Wohnmobil umher und arbeiten mal von der Algarve und mal vom Nordcup. Und immer so voll total futuremäßig happy. So wird es sein. Mal sehen. Vielleicht. Doch. Das wird so sein. Immer ein Bild von der Zukunft malen. Immer so ein Bild im Kopf haben. Das Idealbild im Kopf haben und so lange im Kopf darauf rumreiten, bis es zur Wirklichkeit wird. Vielleicht werde ich Zukunftscoach. 15.000 Euro Tagesgage und Sie können mich in counten. Los jetzt. Schreiben Sie’s in die Kommis, ich melde mich dann. In der Zukunft. Jetzt habe ich aber Oberarmschmerzen vor lauter Euphorie und wegen des Trainings („Du musst mal was was mache‘!“), eben, da ich zur Frau meinte, man muss diese Übung (sagt man noch Übung? Da gibt’s doch bestimmt ein viel cooleres Wort für. Schreibt’s in die Kommis!) so lange machen, bis es brennt im Arm. Wenn es nicht brennt ist es nicht richtig. Aber wenn es nicht besser wird, gehe ich zum Oberarmarzt. Oder zum Euphoriearzt. Ins Oberarmkrankenhaus gehe ich allerdings nicht. Ich hasse Oberarmkrankenhäuuser und Euphoriekrankenhäuser auch.

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Einen Spargel brechen für die Lanze – Tag 049

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Jaja, der Spargel. Der ist ja inzwischen sowas wie Amazon und SUV-fahren auf einmal. Dennoch habe ich mir zuletzt bei unserem Hoflieferanten, dem Hof Rosenköppel Spargel gekauft. Da kommt er aus der Region und er wurde auch sonst nicht unbedingt von indischen Kindern gepflückt. Es ist aber alles schwierig. Auch Bio-Spargel, wie der, den wir gekauft haben, wird nicht zwingend von deutschen Ingenieuren zu Top-Löhnen erstochen. Machen wir uns nix vor. Alles ist immer doof, außer man baut es selbst an und auch da wird es irgendwas geben, was ich jetzt nicht bedenke.

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1 Vision – Tag 048

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Der bekannte Herr Jan Böhmermann aus dem Fernsehen macht das andauernd, und ich muss mich fast erbrechen vor Wut, wenn er das macht. Wenn er nämlich Anspielungen macht und dann nicht sagt, um was es geht. Klar, sonst wären es ja keine Anspielungen. Das ist so eine lausbübische Masche. Vielleicht von jemandem, der es zwar gut meint und der gut denkt, der aber (womöglich) tief drunten im finsteren Kerker der Ironiemiliz gefangen gehalten wird. Aber ich muss mich heute auch mal auf das dünne Eis der Anspielungen begeben. Ich weiß zwar noch nicht warum ich das muss, so wie ich auch jetzt noch nicht weiß, wie dieser Blogeintrag ausgeht. Sagt man überhaupt noch „Blogeintrag“?

Die drei Arancini aus Sizilien sorgten in den Jahren 1967-1975 in ganz Europa und Mexico für tobende Reisbällchen-Arenen.
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Ferien mit Salzkrokant – Tag 047

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Es ist Samstag. Man merkt es kaum. Dieser Tag war an Ereignisreichtum kaum zu überbieten, darum möchte ich ihn hier mal aufführen, den Ereignisreichtum. Und um den Ereignisreichtum zu untersteichen, habe ich wieder ein niedliches Tier in diesen Post gepackt. Wer es findet, schreibts in die Kommis.

Gudrun Kastenmeyer-Low trägt schwer an ihrem Eigenheim und ihrer Koffeinsucht.
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Katzencontent – Tag 46

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Der Trainer Horst Ehrmantraut aus Einöd im Saarland, saß, im Rahmen seiner Tätigkeit als Übungsleiter der Sportgemeinde Eintracht (#nurdieSportgemeindeEintracht), während des Spiels, statt wie üblich auf einer Trainerbank, auf einem billigen Plastikstuhl. Um diesen Umstand ranken sich viele rankige Ranken. Jener Stuhl steht inzwischen im Museum und Menschen aus aller Welt pilgern regelmäßig nach Frankfurt am Main um sich, durch bares Erblicken des Stuhls, von seltenen Krankheiten zu heilen. Außerdem gibt es ein Buch mit dem Titel „Horst Ehrmantraut entließ den Fahrer des Mannschaftsbusses, weil er zu oft an roten Ampeln hielt“.

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Wie man es machen könnte – Tag 45

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Wie man es machen könnte, ganz ehrlich, weiß ich nicht. Es gibt ja immer nur das Jetzt und wenn’s gut läuft, sind Sie jemand, der mit dem Jetzt und dem Kurz danach was anfangen kann, bzw. das Jetzt in das Kurz danach einführen und die beiden dann mal machen lassen. Wenn Sie ganz großes Glück haben, können Sie den Prozess steuern, aber da wären Sie ja wirklich die Ausnahme. Ganz ehrlich, ich kann’s mir jetzt so spontan nicht vorstellen. Macht ja nichts. Nächstes Mal vielleicht. Kopf hoch!

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Kotze & Essig – Tag 41

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Wie kann einem denn jeden Tag was einfallen? Gleich wird meine eigene Frau wieder sagen: „Heute fand ich den Eintrag hier aber ein bisschen komisch.“ Bäh bäh bäh. Und da meint sie nicht das lustige komisch, sondern das komische komisch. Das doofe komisch. Also heute erwachte ich und hatte schon keine Lust mehr. Ich wollte eigentlich nur noch weg und gleichzeitig da bleiben. Ich wollte schlafen und gleichzeitig schreien. Und als ich dann meinen Beruf ein bisschen in Griff bekam, sonntags wird man ja seinen Job erst mit Anlauf in Griff bekommen dürfen, da ging’s dann. Aber dann war auch schon wieder alles furchtbar kompliziert, denn ich musste an einem … Oahr, das ist doch alles auch gar nicht interessant.

Man müsste eigentlich mehr mit Schokocreme machen. Also Dinge mit Schokocreme füllen oder mit Bacon umwickeln oder beides. Ich kannte mal einen, der ist von Beruf Modedesigner, aber der wohnte mal zeitweise bei uns und mit dem habe ich mal eine Woche lang alles, was wir aßen mit Bacon umwickelt. Das war herrlich. Danach waren wir geheilt. Aber Schokocreme wäre natürlich jetzt der Burner. Aber was soll’s. Bringt ja jetzt auch nichts.

ABER

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