Der Ritter des verstecken Gammawertes – Tag 101

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Eigentlich ganz normal. Mir hat heute eine echte Prinzessin erklärt, dass sie keine Frau sei, sondern eben eine Prinzessin. Verblüffend, dachte ich da. So ist das also. Man lernt nie aus. Und jetzt sitze ich hier und tippe den Kram hier runter, dann wäre der hunderteinste Tag auch rum. Also eigentlich mache ich das nur, damit ich keinen Sport machen muss. Also ich muss ja Sport machen, ich will ja auch. Gott, wie bescheuert ich mir vorkomme, dass ich solche Sätze hier reinschreibe, bloß weil mir sonst nichts besser einfällt. Für Sie Menschen wäre das was ich mache höchstwahrscheinlich auch kein Sport. Höchstens die Sache mit den Hanteln. Da könnte man sich drauf einigen. Und wenn ich das gemacht habe, mache ich uns einen schönen Delphinsalat. Hach, herrlich. Delphine sind lecker. Gilt das eigentlich noch, dass für jeden Dose Thunfisch ein Delphin dran glauben muss?

Weiterlesen

Hundert Tage Apfelbaum Office – Tag 100

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Es gibt ja nur bedingt was zu feiern. Doch für uns die neue Sicht auf unser Leben und die Erkenntnis, dass wir viele Dinge gemacht haben, die total dämlich, ungesund, umständlich, teuer für nix und unzeitgemäß waren. Wir haben nur mal den Ausstoß  an CO2, den wir einsparen über den Daumen gepeilt und wussten, so geht es nicht weiter. Dazu hat uns irrerweiße die Corona-Krise gebracht. Wir haben uns am 17. März fürs Home Office entschieden. Am 2. Tag unserer neuen Situation fing ich an, hierüber zu schreiben. Es kommt mir vor, als sei das Jahre her. Es kommt mir vor, als wäre das hier völlig alternativlos. Wohlwissend, dass das nur für solche Berufe wie meinen gilt. Eine Werbeagentur kann leicht ins Home Office gehen. Alle sind ohnehin eher online und sitzen den ganzen Tag vor dem Rechner und saufen 100 Liter Kaffee. Dieses Setup kann man im Home Office leicht nachbauen. Da haben es viele anderen natürlich weniger unkompliziert. Das weiß ich und ich finde, ich sollte auch nicht so tun, als sei meine Sondersupersituation jetzt ständiger Anlass zum Feiern. Zudem geht es ja immer noch darum, dass wir in der Firma und natürlich die liebe Frau und ich die Corona-Situation sehr ernst nehmen. Wir laufen immer nur mit Mundschutz herum und werden zum Teil auf der Straße als „Merkel-süchtig“ angepöbelt oder die Leute fragen in einem saudummen Tonfall, warum wir Mundschutz tragen. Aber es gibt etliche Gründe, warum ich auf gar keinen Fall am coronavirus disease 2019 erkranken will. Ein Grund ist der, dass ich die Sorge habe, dass ich beim ungünstigen Verlauf sterbe. Und noch davor kommt die Sorge, dass ich dieses Ding unbemerkt zu anderen Leuten trage und sie so in Gefahr bringe. Das scheinen anfangs auch die meisten so gesehen haben. Aber das ist jetzt vorbei. Es ist so irre, wie offenbar dann doch die allermeisten Menschen völlig unvernünftig und hirnlos sind. Es sind nicht nur ein paar Menschen, es sind die viel beunkten 97%. Das ist schlimm. Aber das ist einmal mehr Grund für mich und die liebe Frau, uns davon noch mehr zurückzuziehen. Wir können das nicht mitgehen. Die Gefahr ist da. Und wir fragen uns, warum das jetzt so weit weg zu sein scheint. Keine Ahnung. Frustrierend.

>:- (

Ich war ja schon fertig mit diesem Post. Dann sah ich auf spiegel.de diesen Wahnsinn. Und es geht mir jetzt nicht darum, nur auf Deutschland zu blicken. Das ist jetzt kein „es sind Deutsche unter den Opfern“-Rant. Aber das hier sehe ich. Das kriege ich mit. über das Coronoa-Krisen-Management von z.B. Donald Trump und Jair Bolsonaro brauchen wir ja nicht zu reden. Also brauchen wir schon, aber … AAAAAAAAAAHHHH!!!! Das hier ist der Wahnsinn. Ich sehe leider nur noch Leute, die sich empören, die wollen, dass es wie früher ist, die „es nicht einsehen, eine Maske zu tragen“. Die „Merkel Merkel!“ schreien. Die Sachen sagen wie, „Die Regierung will uns Dumm halten.“ und so weiter und so fort. Wenn ich hier Friede Freude Eierkuchen postuliere, dann deswegen, weil ich nicht mitmachen will in dem ganzen Geächze und Gestöhne und weil ich mit den Lockdown-Sachen einfach aus verschiedenen Gründen besser zurecht komme. Also die liebe Frau und ich. Manchmal sagen Leute zu mir, ich würde die Realität ausblenden. Aber seien Sie gewiss, ich blende gar nichts aus. In einer der drei Schleudern in meinem Kopf dreht sich diese Realität ständig mit. Zudem lebe ich in der Realität. Aber ich kann ja auch zwischendurch mal Donald Duck-Bücher lesen. Naja. Das hier ist der 100. Post und es sollte ja auch nicht feierlich sein, denn der Anlass ist ja im Grunde nicht wirklich was zum Feiern. Drum bin ich also jetzt launisch und alle kotzen mich an. Gestern habe ich eine Sendung im ZDF gesehen, da waren relativ normale Leute und die waren auch im Prinzip gar nicht unsympathisch oder doof oder so, aber die Leute sagen, dass das, was „die Merkel mit uns machen will“ einfach für sie nicht geht. Irgendwie schwingt immer mit, dass die Leute im Grunde Ihres Herzens irgendwie davon ausgehen, dass die da oben uns das eingebrockt haben. Dass es dann doch eigentlich nur irgendwie von irgendwem zu verantworten ist, dass diese Krise, dass dieser Virus präsent ist. Noch nicht mal der Tiermarkt in Wuhan ist da noch der Auslöser, Angela Merkel ist Schuld. AAAAAAAAAAAHHHH!!!! Und wenn man die Vorfälle rund um die Machenschaften von Tönnies sieht, dann gehen die Leute, so nehme ich an, keine Sekunde davon aus, dass ihr Konsum von Mortadella für 49 Cent daran Schuld sein könnte. Artensterben und so. Hierüber sollte man mal nachdenken.

So! Keine Ahnung. Schreiben Sie doch mal, was Sie so denken? Gibt es tatsächlich Leser*innen dieses Blog, die das mit Corona „nicht einsehen“? Die Masken und Abstand halten und Hände waschen und weitestgehend zu Hause bleiben nicht mitmachen und sich lieber in lauwarmen Brühen mit anderen wälzen und in geschlossenen Räumen sich anschreien und anatmen? Sagt doch mal! Das würde ich gerne mal wissen.

Guten Tag.

Die neunundneunzig Tage von Ficko – Tag 099

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Ja, genau. Sie haben richtig gelesen. Ficko. Na und?! Und jetzt? Das ist kindisch. Aber das sagt man ja nicht mehr. Man sagt nur noch infantil. Voll infantil, ey, Du Schbassd. So sagt man es. Aber wayne interessierts? Wer liest schon noch Blogs? Schreibt Felix Schwenzel eigentlich noch? Oder Anke Gröner? Felix von Leitner, Stefan Niggemeier, Maike Hank? Als ich bei Twitter angefangen habe, also als ich in die Leere gegangen bin da, da haben (hoffen Sie auch, dass meine Gags immer richtig verstanden werden oder anders gefragt, sind Sie sich auch nie sicher, ob es ein Rechtsschreibfehler war oder ein Gag?) ja alle behauptet, sie schräben schon seit 1992 Blog. Aha, habe ich da gedacht, als jemandem, der das Netz seit den frühen Neunzigerjahren nach Content abgrast, wäre mir das sicher aufgefallen. Wie heißt denn der das Blog? Kennste nicht. Ja, aber sag doch mal, wie heißt das denn? Dann kukk ich mal, ob ich’s kenn. Ja, nee, kennste nicht. Aha. Ok. Das hier wird erwachsen am 26. August. 18 Jahre Blogroyal. Vielleicht gebe ich ihm dann mal Alkohol zu trinken. Oder ich nenne es um in Bockroyal. Also bockroyal.de wäre noch frei. Komisch. Bockroyal. So könnte man ja mindestens mal ein Bier nennen. Warum hat denn noch niemand bockroyal.de gesichert? Vielleicht nenne ich meine Firma so, wenn ich mal eine andere Firma auf machen würde, was ich wahrscheinlich nicht mache. Oder meinen Podcast nenne ich so. Krass. Bockroyal. Das kann doch eigentlich gar nicht sein, dass das noch frei ist. Wie kann man nur so blöd sein und das nicht sichern. Es ist ja nicht mehr so, dass man in Blogrolls noch auftaucht, also könnte man das hier einfach umbenennen. Ich hab nur leider vergessen warum. Was war denn nochmal lustig an Bockroyal? Naja, eine Bockwurst, die Bockroyal heißen täte, die könnte man für, sagen wir, 29,90 Euro verkaufen. Ich bin mal in Monaco an einem eher schäbigen Imbisslädchen vorbei geschlendert. Da war Grand Prix in Monaco. In den Achtzigerjahren hat das aber keine Sau interessiert, so konnte man einfach da rumlaufen und wenn man sich ein bisschen Mühe gemacht hat, kam man auch an die Strecke. Jedenfalls kostete da ein Hamburger 150 France, was ungefähr 50 Mark gewesen wäre. Damals viel Geld. Heute 25 Euronen. Aber damals dachte ich, das ist ja der AB-SO-LU-TE Wahnsinn. Ich habe da Boris Becker gesehen, wie er ein Dose Bier in der Hand hielt. Das hat mich beeindruckt. Dosenbier fand ich früher sehr schön. Ich habe nicht selten mit dem Schlüssel unten ein Loch hineingebohrt und dann mit einem Ruck die Dose aufgerissen und das Bier auf ex ausgesoffen und dann gerülpst. Wenn man das ein paar mal gemacht hat, war der Abend gerettet. Meistens waren Abende ja eher langweilig, aber mit viel Bier ging’s eigentlich. Das hat ja auch was Menschenverachtendes. Wenn man immer so daherredet. Aber die Delinquenten, die das angeht, die lesen das ja hier eh nicht. Ich könnte auch Namen nennen, es würde keine Sau interessieren. Wenn ich meine Freunde, naja Freunde, hihihi, also wenn ich die frage, ob sie schonmal von blogroyal.de gehört hätten, dann sagt nie jemand, ja kenn ich lese ich seit 2002. Außer der Bulla, der hat das gelesen. Und die Jana, glaub ich. Das ist aber lange her. Mit denen habe ich nichts mehr zu tun. Auseinandergelebt. So ist das halt. Aber die Tür zu meinem Herzen steht offen. Jedoch, wenn ich so da sitze und auf das Apfelbäumchen starre, was genau vor dem Fenster steht und von dem ich vom Bett aus Äpfel pflücken kann, wenn sie reif sind, dann denke ich, was soll es eigentlich noch? Man hat das früher ja intensiv durchlebt, dieses Kohlenstoffdasein, mit all seinen Tücken. Aber jetzt ist ein anderes Zeitalter angebrochen. Wenn meine liebe Frau mal bei der SPD aufhört, fahren wir los. Wir wohnen dann dort und mal da und ich immer mit der Drohne am rumflirren und ich mache Magazine nur noch mit Essen und Drohnenbilder. Das reicht mir eigentlich. Vielleicht werde ich auch Lyriker. Vielleicht mache ich auch mal Filme und schneide die dann chic zusammen und unterlege sie mit Musik, die ich zuvor auf Garageband selbst zusammengebaut habe. Nebenher arbeite ich was, damit wir nicht verrotten und so wäre das dann, Wozu braucht man dann noch Freunde? Nee, jetzt nicht so komisch kukken, ich mein’s ernst. Sagen Sie doch mal? Was machen Sie denn mit ihren Freunden? Die kommen ab und zu in der Form von Pärchen vorbei und die trinken dann Ihren fürchterlichen Bio-Wein und ab zu krächzt ein Babyfon und die Freunde gehen heim. Noch lange bevor sie „Hohoho“ und „Huhuhu“ sagen können. Das würden sie ja eh nicht machen, denn sie fürchten sich vorm KONTROLLVERLUST HUUUUUH wie der Teufel vorm Weihwasser. Das ist überhaupt das Schlimmste. Wenn man nicht mehr die Kontrolle hat. HAAHAHAHAHAHAAH!!! Über was denn um Himmelswillen??!?!?! Geht Ihnen der sogenannten Kabarettist Florian Schröder auch so auf den Sack? Ach Sie haben gar keinen Sack!!! Uh, die feine Dame!!! Uh die feine transgenderte Dingsbumms!!!! Also ich glaube, wir haben keine Kontrolle. Es passiert alles, einfach so. Ob das vorbestimmt ist oder der Wille von irgendwas oder irgendwem, dass weiß ich (noch) nicht. Manchmal halte ich Selbstgespräche und dann frage ich mich zwischendurch, ob ich mich nicht doch mit irgendwem unterhalte. Wäre das nicht aber völlig wumpe, wenn ich mich, sagen wir, mit einem rosa, imaginären Hasen unterhalten würde oder mit mir selbst oder mit jemanden aus dem sogenannten Freundeskreis. Was wäre da der Unterschied? Was würde es ändern am Gefüge? Ich erwarte von mir selbst oft viel interessantere Antworten, als von anderen. Ich höre mir wenigstens zu. Ich habe mich zum Beispiel oft mit Bildungsbürger unterhalten. Jedoch waren die Antworten und Reaktionen auf meine Fragen vor allem von Aneinanderreihungen von Plattitüden aus der Welt des Bildungsbürgertums geprägt. Es gab keine Antworten, aber bestimmte Worte wurden laut und deutlich gedroped unter dem Beifall der anderen Bildungsbürger. Darauf kann ich verzichten. Wenn Sie jedoch jemand sind, die wirklich was Interessantes zu sagen hat, dann bitte melden Sie sich bei mir. Schreiben Sie eine Mail an huck[at]blogoroyal[dot]de und schreiben Sie wild rauf los. Ganz eventuell finde ich sie ja dann interessant. Ich melde mich in diesem Falle dann bei Ihnen. Machen Sie sich aber keine allzu großen Hoffnungen.

Weiterlesen

Neues vom Schlunz aus Prpstdt – Tag 098

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Was mir ja wirklich wichtig ist, ist Perfektion. Alles in Perfektion vollenden, das ist mein Kredoh. Und so kommt es, dass es kommt, wie es kommt.

Wenn ich gleich heimkomme, also wenn ich das Pfauenhaus verlasse und ins richtige Haus gehe, na sagen wir, es ist ja eher ein Häuschen, dann muss ich Sport machen. Naja, Sport. So Leute, wie zum Beispiel unsere Leserin Petra, die hat sicher ganz andere Vorstellungen von Sport. Oder der Boon. Eijeijei. Da sehen wir alt aus. Aber das, was wir machen, führt bei mir zu Brennungen in den Schenkeln (Mmmmmh) und in den Armen und auch sonst. Also muss es Sport sein. Eine spontane Selbstentzündung kann ich ausschließen. Das stelle ich mir anders vor. Und jetzt aber warte ich noch auf einen Call (wie wir coolen Werberspastis immer sagen) von meinem Geschäftspartner und dann gehe ich heim. Ins Reich. Hohoho, werden Sie zu Recht sagen. Erst „Werbespastis“ und dann dieses hitlereske „Heim ins Reich“, das ist nicht in Ordnung. Stimmt ja, aber es ist ja hier die Heimat von Humor und Satire oder so was in der Richtung. Ich bin Clown (ich hasse Clowns) und Narr und Kreativistiker. Ich darf alles. Ich mache aber nicht alles und ich lebe nicht alles. Das wäre der Unterschied. Aber natürlich nicht für alle. Manche sehen es anderster als wie ich. Naja. Da wird man sich wohl niemals einig.

Paradebeispiel.
Weiterlesen

ung hatte und trotzdem anfing zu schreiben – Tag 097

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Ja, so macht das der Autor. Und der Autor fragt sich auch schon seit ein paar Tagen, ob er und die liebe Frau mit dem Wohnmobil in den Urlaub fahren sollten oder lieber doch nicht. Da die liebe Frau ja ca. 1 Liter Wasser in der Woche süffelt und ich aber 4,5 Liter am Tag saufe, bräuchten wir also für 19 Tage 60 Flaschen Wasser mit 1,5 Liter plus noch das Wasser, das wir zum Kochen von Kaffee bräuchten. Also ich spreche jetzt nur von Trinkwasser, nicht vom Brauchwasser. Also sagen wir, wir müssten 70 Flaschen Wasser einpacken, wenn wir, so könnte ein Plan gehen, einfach im Vorfeld einkaufen und dann keinen Supermarkt mehr besuchen und keinen Kontakt mit Leuten brauchen werden. Zu den 70 Flaschen Sprudel (wir rülpsen gerne!) müssten wir dann noch 19 Dosen vegetarische Ravioli einpacken. Und da fängt es schon mit dem Grusel an. Lieber nicht. Aber 19 Packungen Nudeln, das könnte gehen, dazu 19 Packungen Pesto, Sugo, Nudelsoß‘. 2 Laib Parmesan. Und 5 Packungen Vitamine, damit wir kein Skorbut bekommen. Das könnte klappen. Aber wohin mit dem Wasser? Hinten drin ist ja das Elektrodings und die Campingstühle plus -tisch. Das sind RICHTIGE SORGEN, ich hoffe Sie können das nachvollziehen und leiden mit uns mit. Jetzt fällt mir nichts mehr ein. Sehen Sie. Ich habs doch gesagt. Vollkommene Leere. Da ist nichts. Moment, ich muss nachdenken.

Weiterlesen

Reibi Dagow retten den Kapitalmarkt – Tag 096

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Manschmal fragen mich Menchen, ob ich mir vorher ein Konzept mache, wenn ich einen Blogeintrag schreibe. Also, ob ich vorher wüsste, über was ich schreibe.

HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA!!!

Weiterlesen

Wo die Gegenwart zur Vergangenheit wird – Tag 095

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Es ist aber auch so eine Sache mit der fucking Gegenwart, immer wenn ich über sie schreiben will, ist sie schon vorbei und über Vergangenheit zu schreiben ist zwar der Klassiker der Moderne, besonders weil den Schreiberlingen ja nicht mehr viel einfällt, als immer von früher zu schreiben, andererseits: was soll man auch sonst schreiben. Ich als Berufsvisionär habe da gut lachen. Ich kann einfach über irgendwas schreiben und einem Massenpublikum gefällt’s. Ein bekannte Schriftstellerin sagte mal, ich solle mal zu einem Verlag gehen. Als ich fragte, was ich da sollte und mit was ich da hingehen soll, sagte sie sinngemäß: „Das tut nichts zur Sache.“. Da hab ich’s gelassen. Mir ist das auch zu viel Aufwand. Ich mache schon beruflich keine kostenlosen Pitches. Darüber schrieb ich ja schon vor Jahr und Tag. Das sehen wir nicht ein. Wir arbeiten für Geld. Das hier mache ich aus Freude am Tippen. Sich das leisten zu können, ist etwas ganz Besonderes und ich danke stets jedem und allem, das dafür verantwortlich ist. Besonders aber meiner lieben Frau, meinen Kollegen und mir selbst. Und natürlich Ihnen, die das jeden Tag so schön lesen, sie sind eine wundervolle Person. Vielleicht schicke ich Ihnen einfach so mal eine Tasse. Tassen sind begehrte Objekte, wie ich im Morgenmagazin gelernt habe. Wenn es eine Tasse zu gewinnen gibt, können sich die Leute kaum auf den Sitzen halten. Und bei meiner Tasse handelt es sich um eine wundervolle Emaille-Tasse mit einem Motiv meines Podcasts. Diese Tasse hat nur einen Nachteil: Es läuft einem teilweise das Getränk auf da frisch gewaschene Hemd, was man nur mit lautem Geschlürfe vermeiden kann. Dafür werde ich sicher eines Tages verklagt.

Weiterlesen

Ich bin zwei Goofys – Tag 094

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Heute dachte ich zum ersten Mal seit 94 Tagen: es nervt. Ich müsste mal was ändern. Zum Beispiel müsste ich mir mal einen Massage-Sessel kaufen. Von mir aus auch einen Massagesessel oder einen Massage Sessel. Wenn die nur nicht so fürchterlich hässlich und sinnlos wären. Oder eine neue Brille. Aber welche? Oder mal mit was anderem sich waschen, als mit Wasser und Seife. Oder so. Oder das hier nicht mehr machen. Warum schreibe ich denn um Himmelswillen jeden Tag auf, was ich so denke zur Situation. Gepiercte, gespaltene Eicheln, das wäre was, da würden die Leute hingehen. Oder wenn ich mich vor den Reichstag stellen und was absonderliches brüllen würde, da würden die Leute kommen. Da hätten man ruckzuck 24.000.000 Follower. Aber das hier. Mir fällt einfach nichts mehr ein. Es ist auserzählt. Ich könnte Kirschen essen. Kirschen machen schöne Geräusche. Aber eigentlich will ich nur … äh … Vielleicht sollte ich mal ein Bild hier hinein stellen. Moment, ich such mal eins.

Aussagekräftiges Motiv.
Weiterlesen

Der Rosenkönig berichtet – Tag 093

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Des Rosenkönigs Schmerz ist schon wieder nach Da Dracho gesegelt. Mit einem Boot der Tinky-Klasse 12B. Das kann man gut segeln. Man braucht dazu kaum Wind und kommt sogar mit Minuswinden voran. Daher ist diese Bootsklasse auch heißbegehrt. Darüber und über meinen Hass auf Daisy Duck sprechen wir in der heutigen Ausgabe, bzw. der heutigen Eingabe (oder sollte ich Aufnahme sagen?) des Podcasts keine.vision, den Sie unbedingt endlich mal hören müssen. Wir verlosen auch T-Shirts und Tassen. Nämlich habe ich mir neulich in einem Nostalgie-Rausch diverse Carl Barks-Bücher gekauft. Carl Barks ist DER Donald Duck-Zeichner. Er hat Geschichten gezeichnet, die sind anders, als man sie aus dem Micky Maus-Heft oder den Lustigen Taschenbüchern kennt, gute Geschichten mit Witz und Grips ersonnen. Diese wurden dann von Dr. Erika Fuchs kongenial ins Deutsche übersetzt. Die Sprache dieser Frau hat meine Sprache geprägt. Für bildlich schwer Darstellbares verwendete Erika Fuchs durchgehend auf den Wortstamm verkürzte Verben (Inflektive), sowohl für Geräusche (Onomatopoesie, zum Beispiel raschel, knatter, stöhn, knarr, klimper) als auch für psychische, nicht geräuschhafte Vorgänge (grübel, schluck, bibber). Die Verwendung der Inflektivform zur visuellen Darstellung nichtvisueller Vorgänge wird ihr zu Ehren auch als Erikativ bezeichnet. (Wikipedia) Los, kaufen Sie sich Dinge von Carl Barks!

Weiterlesen

Road to Kwunkgurkia – Tag 092

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Noch 8 Tage, dann sind’s 100 Tage. Immer mehr, immer mehr denke ich, dass dies eng gerahmte Leben mir mehr entspricht. Ich finde Kontakte da draußen ganz gut, aber ich muss den Karton auch immer zu machen können. Das ist gut so. Und ich lese und höre so oft, dass sich die Paare coronisieren, fetzen, auseinanderleben, jetzt da sie so nah beieinander leben. Das ist hier bei uns nicht so. Wir sind uns einig. Also wir fetzen uns auch, zwei Gamma-Rays auf der Suche nach Dingsbumms. Das ist auch Reiben und „Mach doch Dein Scheiß alleine!“ schreien und dann 10 Minuten später wieder Pläne schmieden für die gemeinsame Zukunft. Fahren wir in die Pyrenäen? Nordspanien. Irgendwie da. Dann muss man das machen. Dann muss man warten oder dösen und dann kann man alles machen. Fahren. Das kann ich gut. Fahren. Und laut. Hair of the Dog. Wir wollten neulich noch nach Schweden, doch dann kam Corona Virus Disease 2019 und dies hier. Dann eben Norddeich und die Küste runter, bis in die Bretagne. Dann wieder doch Göta Kanal. Man kann es auch eine viertel Stunde vor der Losfahrt entscheiden. Man muss gar nichts.

Weiterlesen